En la Tynaz» in den Schluchten der Vièze von Morgins. Das durch eine Suone zugeführte Wasser ergiesst sich auf ein horizontales Schaufelrad, das wie in früheren Zeiten die vertikale Welle der Mühle antreibt und so den Mühlstein dreht.

Das Schälen und Mahlen von Getreide waren sicherlich die ersten Arbeiten, doch bald kam die Mühle auch zum Mahlen von Früchten und Ölsaaten sowie zum Zerreiben von Hanf zum Einsatz. Im Laufe der Zeit, auch aus Gründen der Wirtschaftlichkeit, baute man schliesslich in der Nähe auch eine Weinpresse. Bei Festen werden die untere Mühle sowie die Schmiede in Betrieb gesetzt. Das eingeschlossene Wasser diente auch dem Antrieb eines Hanfwalkstockes und, bei seinem Durchfluss unter der Schmiede, eines Sägewerkes.

Wiederbelebung der Anlage der Tine

Die Schmiede wurde 1936 von Charles Maire aufgekauft, aber der Betrieb im Jahre 1949 eingestellt. 1995 beschloss der Schmied und Werkzeugmacher Charles Maire, seine Werkzeuge der Gemeinde Troistorrents zu vermachen und überliess ihr damit einen wertvollen Schatz!

Der Schmied Charles Maire nahm seine Arbeit wieder auf und bot fortan der Öffentlichkeit einen Einblick in das Schmiedehandwerk wie es bis zum Jahr 1936 üblich war. Nach seinem Tod im Jahr 2005 setzte sein Sohn Philippe die Tradition fort.

Dieser neue Teil der Schmiede, der im Untergeschoss des ursprünglichen Gebäudes eingerichtet wurde, wird für Ausstellungen genutzt. Diese Schmiede wurde zusammen mit der Feuerstelle und dem Blasebalg restauriert.

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